Mit dem E-Bike durch die Nockberge

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Meine erste E-Bike Tour als Qualitätsmanagerin der Region und Verantwortliche für das E-Bike Projekt trat ich am 14. Juli um 10 Uhr in Feld am See bei der Sportschule Krainer an. Ich musste ja testen, ob das E-Bike das hält, was die Beschreibung verspricht. Ronny und Regina, zwei Gäste vom Hotel Kärntnerhof radelten schon von Bad Kleinkirchheim weg. Ausgestattet mit Fahrradhelm, Sonnenbrille und Sonnencreme, wie es sich für ordentliche Biker bei so hochsommerlichen Temperaturen gehört, setzten wir uns auf die Elektro-Fahrräder und erkundeten das neue Gerät zuerst am Stand. Mountainbike-Guide Lissy schulte uns ein und dann ging es los Richtung Afritzer See. Quer durch Feld- und Schleichwege “rasten” wir dahin. Beim Abwärtsfahren erreichten wir Spitzenwerte von fast 60 km/h. Einen Abstecher machten wir im Krastaler Marmorsteinbruch, wanderten durch das Areal und konnten die Leinwand des Stücks „Nathan der Weise“ bestaunen. Tolle Marmorplatten und Skulpturen haben wir entdeckt, „schon ein Wahnsinn, was die Natur so alles zu bieten hat.“

E-Bike-Tour

Weiter ging die Reise nach Puch, wo wir beim Gasthof Staber einkehren wollten. Lissy hatte angerufen, ob der Gasthof wohl offen hat. Beim Gasthof  Staber angekommen schien es so, als ob wir auf das Essen verzichten müssen, da komischerweise alles geschlossen war. Später stellte sich heraus, dass es doch der Staberhof in Kellerberg war. Somit machten wir uns wieder hungrig auf den Weg. Endlich den Staberhof erreicht, parkten wir die E-Bikes vor der Türe und genossen unser wohlverdientes Mittagessen. Als Nachtisch konsumierten wir Damen zuerst skeptisch, aber dann doch, eine Portion „Vanilleeis mit Kürbiskernöl“, ihr werdet mir dies jetzt nicht glauben, aber es war einfach köstlich. Probiert es selbst!  Nach unserer Pause und dem Akkuwechsel (der Staberhof ist auch Akkuwechselstation) wollten wir uns wieder aufs Rad setzen, doch die Fahrradsitze waren brennend heiß, da die Sonne drauf brannte und so mussten wir immer wieder im Stehen fahren bis sich die Sitze wieder regenerierten.

E-Bike-Tour

Nichtsdestotrotz ging die Reise weiter auf den Mirnock. Trotz hoher Unterstützung war das Treten nicht ganz so ohne. Mit einem “normalen” Mountainbike hätte manch einer die Steigungen sehr schwer bewältigen können, aber mit dem E-Bike gings dann doch um einiges leichter. Oben angekommen, fuhren wir Richtung Döbriach und genossen den schönen Ausblick auf den Millstätter See. Regina kurvte mit dem Bike auch mal abseits der Straße, „das muss es doch locker schaffen“. Von Döbriach aus ging es dann mit dem 8. Gang und der Stufe „High“ im Eilzugstempo zurück nach Feld am See. Ein schöner Tag mit tollen Erfahrungen endete um 16.30 Uhr bei der Sportschule Krainer. So haben wir mit dem E-Bike ganz locker die ca. 60 km lange Mirnock-Runde mit anspruchsvollen Steigungen geschafft.

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