Kindergolfen: Früh übt sich…

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…wer ein Meister werden will! Pünktlich und hoch motiviert erschienen Anna, Clara und Felix, Maxi, Thomas, Max und Moritz, Frankie, Manuel und Florian zur Trainingseinheit – mit Schlägern, Hulahupreifen und Verkehrshütchen bewaffnet. Die letzteren Utensilien standen jedoch nicht für eine neue Form des Adventure-Golfens (obwohl … vielleicht wäre ja ein wenig Hulahuptraining vor jedem Abschlag gar nicht schlecht für bessere Weiten), sondern dienten als Trainingshilfsmittel.

In den folgenden eineinhalb Stunden wurde fleißig das Putting (das Einlochen des Balls am Green), Pitching und Chipping (Annäherungsschläge aus kürzerer Entfernung) und schließlich das Weitschlagen geübt.

Alle waren voll konzentriert bei der Sache. Wie bei den Profis wurde das Putting-Green lesen, der Stand eingerichtet, ein Probeschwung gemacht. Kein Wunder also, dass die Ausbeute an eingelochten Bällen sehr groß war.

Weitschlagen

Headpro Gordon Manson nahm sich für jedes einzelne Kind Zeit, stellte den Schwung ein und gab Tipps zur Verbesserung des Spiels. Ich war überrascht, wie ruhig es die ganze Zeit hindurch war. Man hätte sprichwörtlich die Stecknadel auf das Green fallen hören.

Golfschwung

Doch plötzlich geschah es! … Da wagte doch glatt ein neugieriger Zaungast, diese Ruhe zu stören …

Neugieriger Zaungast beim Kindergolfen… Auftritt der Henne vom Nachbarsbauernhof, die interessiert das Green inspizierte. Kurze Zeit später lugten weitere Artgenossen durch die Hecke – zweifelsohne angelockt vom guten Spiel der Kinder. Absolute Lieblingsdisziplin der jungen Golfer ist übrigens das Weitschlagen. Und als ich sah, wie die Bälle durch die Luft flogen, konnte ich das nur allzu gut nachvollziehen. Beim Beobachten des flüssigen Bewegungsablaufs der Kinder seufzte so mancher zuschauende Erwachsene wehmütig: „Wenn ich noch einmal so jung wäre und diese Beweglichkeit hätte …“ Also ich habe diesen Nachmittag beim Kindergolfen mehr als genossen. Und ganz nebenbei erhielt ich auch noch den einen oder anderen Golf-Insidertipp. So erklärte mir Moritz, dass „Ryder Cup Tees die besten sind, die es gibt“, und ich erfuhr, dass „man die Schläger waschen muss, sonst wächst auf den Schlägern Moos … und rostig kann der Schläger auch werden, weil Eisen rostig wird“.

Schläger waschen

Also, nichts wie hin zum Golfclub Kaiserburg!


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