Glück auf!

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Stefan Heinisch GF Bad Kleinkirchheimer Tourismus Marketing GmbHJetzt ist Bad Kleinkirchheim also auch im „Mitmach-Web“ vertreten (Web 2.0 gefällt mir nicht so, das klingt so nach technischer Klassifizierung). Sind wir vielleicht zu spät? Viele Regionen haben bereits seit geraumer Zeit erfolgreiche Blogs, sind auf Facebook registriert und twittern durch den Äther. Also sind wir doch zu spät, oder?

Ich habe die Aktivitäten rund um Social Media & Blogging als Marketingverantwortlicher Bad Kleinkirchheims natürlich schon seit längerer Zeit (passiv) verfolgt und habe dabei aber immer meine persönlichen Bedenken gehabt. Und was ich nicht wollte, war mir auch klar. Kein Blogprojekt, das durch einen Hype einige Zeit auf Hochtouren läuft und Begeisterungsstürme auslöst, dann nach ein paar Wochen aber schlussendlich in der Bedeutungslosigkeit verschwindet, weil es eben doch nicht so einfach und lustig ist. Dafür war und ist mir Bad Kleinkirchheim zu schade. Vielleicht gründete sich meine anfängliche Verunsicherung aber auch auf die Befürchtung, dass diese neuartige Kommunikationsstrategie mit all der Dynamik, die sie erzeugen kann und wird, eben nicht so planbar ist, wie wir (Touristiker) das gerne hätten. Es gibt für dieses „Projekt“ keinen klassischen Mediaplan, der – wie sonst ja üblich – das Fundament unserer (gelernten und praktizierten) Einweg-Marktkommunikation bildet. Nach dem Motto: Wir sagen ganz selbstbewusst und klar was wir alles so drauf haben, wie super-schön es bei uns in Bad Kleinkirchheim ist und Sie – liebe „Zielgruppe“ – vertrauen uns blind und konsumieren das touristische Produkt, das dann (hoffentlich) genau Ihre Bedürfnisse befriedigt.

Bad Kleinkirchheim wird sich und das Blogger-Team hier wie ein offenes Buch präsentieren. Und glauben Sie mir – der Ort hat schon einige spannende „Kapitel“ hinter sich. Ich denke da z.B. an das „Vorwort“ des Buches, d.h. die Entdeckung des Kirchheimer Tals im Jahre 1055 n.Chr. durch Pfalzgraf Poto, der eigentlich (verwundet) auf der Flucht vor seinen Verfolgern war und so unsere Thermalwasserquelle entdeckt hat. Er war (und das hat er nicht beabsichtigt) unser erster und wichtigster Gast. Darauf sind wir stolz.

Urlaub ist Emotion und wir alle, wenn wir reisen, nehmen Erlebnisse und die ganz persönlichen Bilder, die daraus entstehen und sich in unser Gehirn einbrennen, mit uns mit. Das kann eine Herbstwanderung in den Nockbergen sein, wenn unten im Tal schon der Nebel liegt, aber genau so die Erinnerung an einen dampfenden Wald nach einem warmen Sommerregen. Es geht uns hier im Bad Kleinkirchheim Blog vor allem um Geschichten und Menschen (nicht um Zielgruppen und Mediapläne). Und wir möchten zuhören. Aus diesem Grund ist dieses Blog offen, jeder kann sich einen Account anlegen und über „sein“ Bad Kleinkirchheim berichten. Das wird sicher spannend. Auf alle Fälle sind wir nun da und gehen auch nicht mehr weg. Versprochen!


5 Kommentare für diesen Eintrag

  • Bettina Kugi

    Hallo Herr Heinisch, Glückwunsch zu dem Blog und wir bleiben mit Sicherheit dran! Die Strafinger Tourismuswerkstatt.

  • Stefan Heinisch

    Liebe Frau Kugi,
    danke für Ihr Feedback. Wir sehen den Blog als “nutzenstiftende Hauptstrasse” im modernen Verkehrswegenetzwerk des Tourismusmarketings. Und in diesem Korridor werden wir uns bewegen und für Frequenz, Dynamik und thematische Tiefe sorgen.
    Beste Grüße, Stefan Heinisch.

  • Doris Höhenwarter

    Hallo Steff,
    ich stehe dem Thema Social Media sehr kritisch gegenüber und weiss immer noch nicht wirklich was ich davon halten soll, aber ich hab mir heute echt mal Zeit für den Bad Kleinkirchheim Blog genommen.. Grosses Kompliment – da ist Euch echt was tolles gelungen. Weiter so!!

    Ganz liebe Grüße aus Gastein
    Doris.

  • Stefan Heinisch

    Liebe Doris,
    warum kritisch? Ich denke, die einzige Gefahr wäre ein Hype bzw. das Einstellen der klassischen Webaktivitäten (Web 1.0). Die http://www.badkleinkirchheim.at ist nach wie vor die Cash-Cow und wird das auch bleiben. Mit dem Blog gehen wir aber einen Schritt in Richtung aktives Communitymanagement und Story-Telling mit dem Focus auf “Social Commerce”, deshalb auch die Ebene mit den integrierten buchbaren Betrieben (i.d.F. von Tiscover). Parallel dazu kommunizieren wir auf Facebook & Flickr, das ist aber auch noch im Aufbau. Twitter nutze ich derzeit nur als Stefan Heinisch – siehe http://twitter.com/stefanheinisch
    Freu mich über Feedback! Danke.
    LG. Stefan.

  • Pezi

    Süsses Auto … Bussi Pezi

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